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In der Stille öffnet sich der neue Raum

Im Moment sein

Die Sitzung hätte ewig dauern können. Heute habe ich mein Geburtstagsgeschenk in Form einer Craniosacral-Therapie-Sitzung geniessen dürfen. Und ich merke gerade, dass ich mir das wieder regelmässig gönnen werde.

Wie angenehm, nichts leisten zu müssen. Keine Übung zu machen, kein Gespräch zu führen. Zumindest kein Gespräch im Aussen. Die verbale Stille im Behandlungsraum ist wohltuend. Es gibt kein Richtig oder Falsch. Meine Wahrnehmung ist  stimmig, so wie sie ist. In diesem einen Moment.

Ruhe breitet sich aus

Die Hände von Anja begleiten, zeigen, lassen spüren und öffnen innere Räume. Mein Mind wird ruhig. Etwas in mir wird weiter und stiller, noch nicht ganz fassbar, was entsteht.

Es braucht oft gar nicht viel. Manchmal reicht ein Moment, in dem es ruhiger wird.

Unser Denken ist beschäftigt mit Problemen. Wir suchen nach Lösungen, möchten optimieren und verändern. Und merken dabei gar nicht, dass das Leben unbemerkt an uns vorbeizieht.

Erst wenn wir nach innen lauschen, wenn wir innehalten und den Atem wieder fliessen lassen, kommen wir uns selbst wieder näher.

Im Erleben mit den Hunden

Am Nachmittag durfte ich meine Hunde in der Osteopathie erleben. Ganz im Hier und Jetzt, vertrauensvoll und tief entspannt. Beide haben den Händen mit ihrem ganzen Körper „zugehört“ und sich begleiten lassen. Das hat mich berührt. Vor allem auch, wie ähnlich wir uns doch sind.

Der Körper lässt los, das System reguliert sich, und die Spannung in der Muskulatur nimmt ab.

Gerade jetzt liegen beide Hunde auf dem Rücken in ihren Bettchen, ausgestreckt und wohlig. Sie träumen, grunzen leise und geben zufriedene Töne von sich.

Was ich mir zu Ostern wünsche

Ich wünsche uns allen, dass wir weiterhin in Frieden leben dürfen.
Ich wünsche allen Menschen in Kriegsgebieten, dass dieser Irrsinn aufhört.
Ich wünsche allen gequälten Tieren dieser Erde, dass sich ihre Lebensumstände verändern.

Und ich wünsche uns, dass wir in uns selbst einen Ort finden, an dem wir zur Ruhe kommen. Einen Ort, an dem wir nicht funktionieren müssen. Einen Ort, an dem wir einfach da sein dürfen.

In diesem Sinne:

«Mögen unsere Herzen sich begegnen, friedvolle Ostern für euch und eure Liebsten.»

 

 

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