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Akzeptanz ist nur der erste Schritt, nicht das Ziel

Wenn der Kopf versteht, das Herz aber noch eine Weile braucht    

Gibt es etwas in deinem Leben, das du bereits akzeptiert hast, jedoch innerlich noch nicht ganz annehmen konntest?
Vielleicht akzeptierst du, dass du aufgrund einer körperlichen oder psychischen Einschränkung etwas nicht mehr machen kannst, das dir wichtig war. Dein Rücken meldet sich, wenn du joggen gehst, deine Augen lassen dich immer öfter im Stich, du fühlst dich erschöpft und müde oder ein Burnout zwingt dich zu mehr Ruhe. Vielleicht ist es auch der natürliche biologische Alterungsprozess, der dir zu schaffen macht. Du realisierst, dass Älterwerden nicht umkehrbar ist.


Akzeptieren ist der erste Schritt

Akzeptieren bedeutet anzuerkennen, dass etwas so ist, wie es ist. Akzeptieren bedeutet jedoch nicht gutzuheissen. Es ist eine kognitive Denkleistung, ein Entscheid des Kopfes.

Annehmen berührt das Innere

Annehmen geht tiefer. Wenn ich etwas annehme, lasse ich zu, dass das, was ist, mich innerlich berührt. Gefühle wie Wut, Trauer oder Angst dürfen da sein. Ich muss sie nicht mehr verdrängen oder abspalten. Ich erlaube mir ein inneres Ja, auch wenn es weh tut. Tränen dürfen fliessen, damit Erleichterung und Ruhe wieder einkehren können. 

Was das mit unserem Hund zu tun hat

Auch im Zusammenleben mit unserem Hund begegnen wir diesem Unterschied. Wenn ein Verhalten uns stark beschäftigt und wir keine Lösung sehen, sind wir innerlich am Kämpfen. Der erste Schritt zu Veränderung ist anzuerkennen, was ist. Nicht mehr und nicht weniger. Erst daraus kann sich ein gemeinsamer Weg entwickeln. Mit der Zeit wächst aus dem Akzeptieren ein Annehmen. Und Annehmen ist das Tor zu Veränderung. 

In diesem Sinne:
 

«Akzeptieren öffnet die Tür, damit Annehmen Raum findet.»


 

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