Von Knöpfen, Programmen und Methoden
Von Knöpfen, Programmen und Methoden
Eine kleine Waschmaschinen-Metapher über die Komplexität moderner Hundeausbildung
Wenn Technik überfordert
Sicher bist du auch schon einmal vor einem neuen Haushaltsgerät gestanden und hast dich gefragt, wie du es in Gang setzt. Ich denke da an unsere neue Waschmaschine. So viele Programme, so viele Optionen, so viele Knöpfe. Weshalb kann dieses Ding nicht einfach funktionieren wie die alte? Da wusste ich noch im Schlaf, welchen Knopf ich drücken musste. Nicht, weil ich ständig am Waschen war, sondern weil die Handhabung einfach war.
Kompliziert statt einfacher
Fünf Programme würden mir völlig reichen. Und ehrlich gesagt: Ich finde nicht, dass das Leben in allen Bereichen einfacher geworden ist. Klar, WhatsApp-Gruppen sind praktisch und Waschbretter vermisse ich auch nicht. Trotzdem fühlt sich vieles komplizierter und anstrengender an als früher.
Von Waschmaschinen zu Hundeschulen
Jedes Mal, wenn ich mich über die vielen Knöpfe ärgere, denke ich: So ähnlich ist es mit der Hundeausbildung geworden. Es gibt unzählige angeblich neue und bahnbrechende Methoden, um Mensch-Hund-Teams alltagstauglich zu machen. Jede mit einem klangvollen Namen und einer eigenen Theorie. Genauso viel Wind um Trainingsmethoden wie um Waschmaschinenprogramme.
Das Wesentliche wiederfinden
Viele Hunde und ihre Menschen sind heute verwirrter denn je. Kein Wunder, wenn sie mal hier, mal dort ausprobieren, Trainer und Methoden wechseln und sich dabei immer weiter vom Wesentlichen entfernen: von sich selbst und von ihrem Hund.
Zurück zu den Wurzeln
Muss wirklich alles so kompliziert sein, um gut zu sein oder um sich verkaufen zu lassen? Ich wünsche mir ein Zurück zu den Wurzeln. Nicht zurück zu aversivem Training, das versteht sich von selbst. Sondern zurück zu Einfachheit, Klarheit und Beziehung.
«Weniger Knöpfe drücken schafft Raum für Verbindung.»
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