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Alte Gewohnheiten wieder aufnehmen

Wenn etwas plötzlich aufhört
Kommt dir das bekannt vor? Aus äusseren oder inneren Gründen hörst du mit etwas auf, das dir eigentlich Freude bereitet hat.

Meine Geschichte mit dem Schwimmen
Bei mir war es das Schwimmen. Viele Stunden meines Lebens habe ich im Wasser verbracht. Als Kind fast täglich im Schwimmbad, als Jugendliche im Schwimmclub. Später wurde Schwimmen mein physischer und psychischer Ausgleich. Während des Studiums sind die besten und kreativsten Gedanken für meine Abschlussarbeiten im Wasser entstanden. Wasser bringt so vieles zum Fliessen. 

Der Rhythmus im Wasser
Die regelmässigen Kraulbewegungen, das ruhige Atmen unter Wasser. Den Kopf frei bekommen von Gedanken. Mich ganz dem Rhythmus meines Körpers hingeben. Die Muskeln arbeiten, während der Geist sich weitet. 

Warum ich aufgehört habe
Irgendwann habe ich aufgehört. Warum genau, weiss ich gar nicht. Der Zeitfaktor spielte sicher eine Rolle. Und natürlich auch, dass ich durch meine Hunde täglich viele Stunden in der Natur unterwegs bin, was ebenfalls erholsam und reinigend wirkt.

Ein neuer Anfang
Diesen Sommer bin ich wieder im Wasser gelandet. Direkt vor unserer Haustüre liegt ein kleines Freibad, das allen Gemeindebewohnerinnen und -bewohnern offensteht. Seit vier Jahren fahre ich täglich daran vorbei, ohne jemals hineinzugehen. Früher wäre das das Erste gewesen, was ich beim Saisonstart getan hätte.

Was wirklich bleibt
Wir haben unzählige Gründe, warum wir etwas tun oder lassen. Oft können wir sie gar nicht genau benennen. Unser Körper aber erinnert sich, wie sich etwas anfühlt, ob angenehm, entspannend oder belastend. Noch bevor unser Kopf zu analysieren beginnt.

Und du?
Vielleicht gibt es auch bei dir etwas, das du schon lange wieder in deine Routine aufnehmen möchtest. Etwas, das Freude, Entspannung oder innere Zufriedenheit auslöst.

Ich möchte dich ermutigen, dir diese Ich-Momente zu gönnen. Es tut nicht nur dir gut, auch dein Umfeld profitiert davon.

 

In diesem Sinne:
 

«Der gleichmässige Zug im Wasser klärt auch die Gedanken.» 

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