Auslastung, mein ganz persönliches Unwort 2024
«Auslastung», mein ganz persönliches Unwort
Hört zu diesem Thema unbedingt in den folgenden Podcast hinein:
Wer mir schon länger folgt oder zu meinen Coachings kommt, weiss, dass der Begriff «Auslastung» für mich ein Unwort ist.
Mit Welpen gleich nach Einzug in ihr neues Zuhause in einen Welpen-Gruppenkurs zu rennen, um ihn möglichst gut zu sozialisieren, macht so was von keinen Sinn!
Lasst doch die Welpen einfach mal ankommen!
Wieso darf ein Welpe nicht einfach in Ruhe ankommen? Seine neuen Menschen kennenlernen und sich mit seinem neuen Zuhause und dem Garten vertraut machen?
Die kleinen Racker werden ihrer Mutter und den Geschwistern bereits mit 8.5 Wochen weggenommen. In einem Alter, in dem sie in einem Rudel in Freiheit erst mal gemeinsam die allernächste Umgebung erkunden und das Leben Pfote um Pfote und im Beisein ihrer Mutter entdecken.
Was macht der Mensch? Er holt den Welpen in diesem zarten Alter zu sich nach Hause und bringt ihn nach drei Tagen Einleben gleich in eine Welpengruppe. Was für eine absurde Angelegenheit! Und wenn es vom kantonalen Hundegesetzt vorgeschrieben wird, denkt sowieso niemand darüber nach.
So viele gestresste Hunde im Alltag
Hast du dich auch schon gefragt, weshalb es immer mehr gestresste Hunde da draussen gibt? Weshalb immer mehr Welpen ihre Zähne in Arme und Beine ihrer Menschen tackern? Weshalb immer mehr Hunde keine Ruhe mehr finden?
Die Antwort ist leider immer noch so häufig: «Der ist nicht genug ausgelastet». Wie fatal diese Aussage ist, könnt ihr im eingangs verlinkten Podcast «Good Vibrations» anhören.
Welpengruppen machen keinen Sinn
Wie oft bekomme ich Anrufe mit der Frage nach einer Welpengruppe. Wie oft versuche ich zu erklären, dass dieses «Gruppengehopse» keinen Sinn macht.
Wie oft bekomme ich Anrufe mit der Frage nach einer Welpengruppe. Wie oft versuche ich zu erklären, dass dieses «Gruppengehopse» keinen Sinn macht.
Irgendwie haben die Menschen im Kopf, dass Welpen möglichst viele soziale Kontakte brauchen, um möglichst gut sozialisierte Hunde zu werden.
Wenn dem so wäre, hätte ich in der Verhaltenstherapie viel weniger Junghunde, die eine Welpen- und Junghunde-Gruppenkarriere bereits hinter sich haben.
In diesem Sinne:
«Ein Umdenken zum Wohl der Hunde ist dringend nötig.»
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