Lebenswege und Wanderpfade – von Holzwegen, Umwegen und Herzensrouten
Wie Wanderwege sich mit dem Leben vergleichen lassen: mal klar und einladend, mal verborgen oder voller Hindernisse. In diesem Beitrag geht es um die Parallelen zwischen dem Gehen im Aussen und dem Finden des eigenen Weges im Innen – mit liebevollen Gedanken für dich und deinen vierbeinigen Begleiter.
Wie wir unterwegs sind, spiegelt oft wider, wie wir leben, wählen, fühlen.
Ob auf ausgetretenen Pfaden oder im wilden Gelände – jeder Weg erzählt etwas.
Ob auf ausgetretenen Pfaden oder im wilden Gelände – jeder Weg erzählt etwas.
Manchmal liegt der Weg klar und deutlich vor uns. Ohne gross darüber nachzudenken, folgen wir seinem Verlauf. Wir steigen Treppen hinauf – in der Zuversicht, dass sie uns direkt zum Ziel führen.
Manchmal ist der Weg nicht so offensichtlich, weil der Untergrund überwachsen ist und sich schon länger niemand mehr um seine Instandhaltung gekümmert hat. Die Natur hat den Weg wieder in einen Pfad zurückverwandelt.
Manchmal wirkt ein Weg sehr einladend. Wir folgen ihm, weil keine Hindernisse unsere Wanderung erschweren. Doch am Ende des Weges stösst du auf einen grossen, gestapelten Holzvorrat und stellst fest, dass du auf einem Holzweg gelandet bist.
Manchmal verzweigt sich der Weg unterwegs und bietet dir verschiedene Möglichkeiten, vom ursprünglichen Pfad abzuweichen. Vielleicht hast du gerade heute Lust auf ein kleines Abenteuer und verlässt die geplante Route.
Manchmal folgst du einem Weg, der dich in einem kaum wahrnehmbaren Radius im Kreis führt. Nur um nach einer Stunde Wandern wieder am Ausgangspunkt anzukommen.
Manchmal musst du auf deinem Weg über gefällte Bäume klettern, kleine Bäche durchqueren oder durch Morast stapfen.
Manchmal gehst du denselben Weg zurück und staunst, wie anders du die Umgebung plötzlich wahrnimmst. Und was es noch alles zu entdecken gibt.
Manchmal triffst du Weggefährten auf deiner Wanderung, die dich ein Stück begleiten. Ab und an im Gespräch, hin und wieder in der Stille.
So unendlich vielfältig sind unsere Wege im Aussen und so unendlich reich an Möglichkeiten im Innen.
Es gibt nie nur die eine Möglichkeit, einen eingeschlagenen Weg zu gehen, zu gestalten, zu ändern oder zu umgehen. Und es gibt immer die Option, innezuhalten oder umzukehren.
Es gibt nie nur den einen Weg. Weder im Aussen noch im Innen. Es liegt an dir, für dich und deinen Hund den bestmöglichen Weg zu finden und ihn mit Liebe, Mut und Selbstvertrauen zu gehen.
In diesem Sinne:
«Der beste Weg ist der, welchen du mit deinem Hund mit wachem Verstand und mit offenem Herzen gehst.»
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